Zwei Mal Gold beim Rapso Cup U16 für die Jung-Multis
3. Februar 2025


Am 25. Jänner 2025 holte Anna Bachler -63kg bei der Staatsmeisterschaft U18 Bronze während Luka Haminger -46kg und Christoph Schachinger -66kg knap nur den 5. Platz belegten.


Das neue Judo-Jahr startete für einige Multis traditionell mit dem Neujahrslehrgang am ÖJV-Bundesstützpunkt in Linz. Von 2. Jänner bis heute standen insgesamt sechs Trainingseinheiten auf dem Programm, geleitet von sieben ÖJV-Coaches, angeführt von Cheftrainerin Yvonne Snir-Bönisch und Star-Gasttrainer Krisztián Tóth (Olympiadritter 2021, Weltmeisterschaftszweiter 2014, Weltmeisterschaftsdritter 2021 und Europameisterschaftszweiter 2016 und 2024), langjähriger Legionär der Multis.


Nach Vorrundensiegen gegen Niederösterreich und Tirol und dem Sieg im Halbfinale gegen Salzburg besiegten die oö. Nachwuchsjudokas mit den beiden Jung-Multis
Anna Bachler
und
Xaver Niedermayr
im Finale Wien und holten sich damit den dritten Titel beim Jugendbundesländercup der U17-Mixed-Team-Mannschaften in Folge.

Am Samstag wurde im Welser Budokan wieder geprüft. Insgesamt 47 Kandidaten traten bei Kurt Haidinger zur nächsten Gürtelprüfung an. Wir gratulieren nunmehr 26 Multis zum Orange-, 8 zum Grün-, 11 zum Blau- und 2 zum Braungurt.

🥈Das LZ Multikraft Wels ist Vize-Staatsmeister🥈
Spannung pur beim Final-Four in der 1. Männer-Bundesliga in Gmunden: Vor gut 2000 Zuschauern musste sich das junge Judo-Team vom LZ Multikraft Wels im Finale Titelverteidiger Allianz Kukla Galaxy denkbar knapp 3:4 beugen.
Glücksgöttin Fortuna war beim Final Four nicht auf der Seite der Welser, die den Bundesliga-Grunddurchgang überraschend auf Platz eins beendet hatten. Schon im Semifinale lief beim 4:3-Sieg über ESV Sanjindo Bischofshofen nicht alles nach Plan. Thomas Ecker wurde nach einem verbotenen Armhebel disqualifiziert und durfte dadurch im Finalkampf gegen Galaxy Wien nicht antreten. Zudem mussten die Welser den erkrankten Abdul-Rahman Idigov und Olympia-Bronzemedaillengewinner Shamil Borchashvili ersetzen.
Im Finale gab dann ausgerechnet jener Kämpfer, der Multikraft Wels den Titel hätte sichern sollen, den entscheidenden Punkt ab. Ilia Sulamanidze, Olympia-Silbermedaillengewinner von Paris, geriet gegen den Wiener Adam Borchashvilli in einen Festhaltegriff, aus dem es für den Georgier kein Entkommen gab. Auch Alexander Kaserer verlor sehr unglücklich. Obwohl Daniel Leutgeb, Issa Naschcho und Erik Abramov eindrucksvolle Siege feierten, mussten sich die Multis am Ende 3:4 beugen.
Multikraft-Coach Manfred Dullinger, der in Gmunden zum letzten Mal auf dem Trainersessel Platz nahm, freute sich dennoch über den Vize-Staatsmeistertitel: „Wir haben mit dem jüngsten Bundesliga-Team aller Klubs eine erfolgreiche Saison hinter uns. Der Titel war möglich. Aber so ist es eben im Judosport, eine Unachtsamkeit und schnell kann der Traum vorbei sein. Schon im kommenden Jahr kann das LZ Multikraft Wels den Spieß umdrehen und mit dieser jungen aber dann ein weite-res Jahr erfahreneren Mannschaft wieder Nummer eins werden.“

Fotos copyright: Sellner
Der Rücktritt ist von langer Hand vorbereitet. Heuer, mit Jahresende, wird es passieren: Just zum 40-jährigen Vereinsjubiläum beim LZ Multikraft Wels, nach mehr als 20 Jahren als Bundesliga-Cheftrainer, tritt Manfred DULLINGER in die zweite Reihe und übergibt das Zepter an Thomas Haminger.
Im bürgerlichen Beruf bildete er ÖBB-Lehrlinge aus, privat formte er an der Karriere von Judo-Talenten. Der Bundesliga-Meistertitel 2021 und die Olympia-Bronze-Medaille von Klubschützling Shamil Borchashvili bildeten die Höhepunkte einer vorbildlichen Laufbahn. So emotional „Dulli“ als Coach am Mattenrand agiert, so ruhig und gelassen präsentiert er sich nach Kampfende (Sore-made). Die Multikraft-Talente trainiert er nicht nur zweimal wöchentlich, sondern verköstigt sie mitunter auch als engagierter Grillmeister. Manfred Dullingers Ruf als Teamplayer ist jedenfalls legendär.
2024 schaffte es mit Wachid Borchashvili einmal mehr einer seiner langjährigen Schützlinge zu Olympia. Damit war durchaus zu rechnen. Wesentlich überraschender kam da schon der erste Platz von LZ Multikraft Wels im Bundesliga-Grunddurchgang. Platz eins nach 8 Runden bedeutete sogar für einen Haudegen wie Manfred Dullinger eine Premiere. Folgt Samstag in Gmunden Titel Nummer 2?

© Gepa Pictures

14:00 Vorstellung Teams
14:30 Semifinale Frauen Bundesliga: UJZ Mühlviertel – ASKÖ Reichraming
15:15 Semifinale Männer Bundesliga: LZ Multikraft Wels – ESV Sanjindo Bischofshofen
16:30 Semifinale Frauen Bundesliga: SU Noricum Leibnitz – Team Samurai-Stadlau
17:15 Semifinale Männer Bundesliga: Allianz Kukla Galaxy Tigers – UJZ Mühlviertel
18:45 Offizielle Eröffnung
19:15 Finale Frauen Bundesliga
20:15 Finale Männer Bundesliga
