Die Feierlichkeiten im Welser Budokan waren der Grund dafür, dass das erste Welser Lokalderby in der 1. Judo-Bundesliga zwischen Vizemeister LZ Multikraft Wels und Aufsteiger Borchashvili Combat Center am Samstag in die Raiffeisen Arena verlegt werden musste.
Für die Multis gab es dabei eine sehr knappe 6:8-Niederlage. „Die Vorzeichen standen durch viele Ausfälle wie schon in den Runden davor nicht allzu gut. Dazu kam noch, dass Firas Ben Saad erstmals bei der WM in Baku im Mixed-Team-Bewerb antreten durfte. Wir hatten eine sehr junge Truppe ohne Legionäre, aber die hat es ganz hervorragend gemacht und die erwartete und einkalkulierte Niederlage knapper ausgehen lassen, als im Vorfeld befürchtet.
Nun gehen wir davon aus, dass wir uns beim Final-Four wieder gegenüberstehen werden“, glaubt Multikraft-Coach Thomas Haminger.
„Diese knappe Niederlage mit der jungen Truppe gibt uns Anlass zur Vorfreude auf das Final-Four in Gmunden. Sie zeigt, mit allen unseren Kämpfern, die dann hoffentlich wieder zur Verfügung stehen und mit unseren starken Legionären sind wir absolut konkurrenzfähig beim Kampf um den Titel“, freut sich Vereinsobmann Patrick Haminger.
Die Punkte der Multis holten Stefan Stögmann (-73), Leon Tschilikin (-81/je 2), Ziv Sherer(-66) und Giorgi Nagladze (+100).
Beim Kampf um das Ticket für das Final-Four ist das LZ Multikraft nur mehr in der Theorie überholbar und liegt aktuell am dritten Tabellenplatz.

Die siebente und letzte Bundesliga-Vorrunde mit der Begegnung LZ Multikraft Wels gegen JC Sanjindo Bischofshofen im Welser Budokan steigt am 24. Oktober.